Erneuerbare Energien in Europa
In einem Zeitalter in dem der Umweltschutz immer wichtiger wird, erhalten die erneuerbaren Energien zunehmend Beachtung. Bedingt durch neue Technologien vergrößert sich die Branche ständig und bietet einen immer attraktiveren Ausgleich zu aus Erdöl, Erdgas, Kohle oder Uran gewonnener Energie. Die Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarenergie, Windenenergie, Bioenergie und Wasserkraft schont nicht nur die nur knappen Ressourcen sondert sorgt auch für eine erhebliche Verbesserung des Klimas, da erheblich geringere Treibhausgasmengen in die Atmosphäre emittiert werden.
Aufgrund dieser positiven Aspekte wurden in der EU im Rahmen der integrierten Energie- und Klimapolitik wesentliche Ziele festgesetzt und Mechanismen zu deren Umsetzung beschlossen. So sollen bis 2020 die Treibhausgasemissionen um mindestens 20% gesenkt werden und der Anteil der erneuerbaren Energien auf 20% erhöht werden. Im Juni 2009 trat zudem eine neue EU-Richtlinie in Kraft, die das Ziel für den Anteil erneuerbarer Energien in jedem Mitgliedsland festlegte, sodass sich jeder Mitgliedsstaat nun konkret in der Pflicht sieht die erneuerbaren Energien in seinem Land zu fördern.
Bei einem Vergleich aus dem Jahr 2005 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurde der durchschnittliche Anteil der erneuerbaren Energien innerhalb der 27 Mitgliedsstaaten ermittelt. Für die gesamte europäische Gemeinschaft ergab sich ein Durchschnittswert von 8,5 %, den es nun im Laufe der nächsten Jahre weiter auszubauen gilt. Wie dringlich die Verlagerung des Schwerpunktes auf erneuerbare Energien ist, zeigen besonders die Unglücksfälle in Japan Anfang 2011 - Reaktorsicherheit wird zunehmend in Frage gestellt werden. Erneuerbare Energien sind der sicherere und schonendere Weg der Energiegewinnung, sowohl für die Umwelt als auch für den Mensch.